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Flucht aus der Ukraine

Die aktuelle Ukraine-Krise bewegt viele Juden, Aliyah zu machen. 2014 halfen wir über tausend jüdischen Menschen, nach Israel zu gehen. Vor Kurzem brachten wir Eduard und Anna zu ihrem Flug nach Tel Aviv. Eduard sagte immer wieder: „Danke, Danke!“ Sie waren so dankbar für unsere Hilfe.

Eduard und Anna aus Donjezk in der Ostukraine, wo es in letzter Zeit schwere Kämpfe gegeben hatte, waren selbstständig gewesen. Anna hätte schon längst Aliyah gemacht, aber Eduards Geschäfte hatten ihn in der Ukraine gehalten, trotz der vielen Verwandten in Israel. Auch ihre Tochter und Enkelin waren schon dort. Weiterlesen

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Hilfe für ukrainische Kriegsopfer

Während des Ukraine-Konflikts haben unsere Mitarbeiter jüdischen Menschen nicht nur im Land geholfen, sondern auch in Russland, wo viele Zuflucht fanden. Sie haben ihr Zuhause verlassen und sind mit fast leeren Händen geflohen. Nach dieser traumatischen Erfahrung sind wir für sie da und tun ihnen wohl, versorgen sie mit Nahrung und anderem Notwendigem. Wir ermutigen sie und helfen ihnen, in ihre wahre Heimat zu gehen, nach Israel.

Galina hatte Angst vor dem Fliegen. Sie und ihre Familie lebten in Donezk, und wäre nicht diese Angst gewesen, sie wäre sicher schon längst nach Israel gegangen. Ihre Cousine lebte schon seit 16 Jahren dort und hatte Galina und ihre Familie schon oft zur Aliyah ermutigt, aber Galina brachte es nicht über sich, in ein Flugzeug zu steigen.

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Gerade noch rechtzeitig!

Der vierjährige Stasik hatte gleich mehrere gesundheitliche Probleme; er hatte erst mit drei zu sprechen begonnen. Mit seiner Mutter Jekaterina und den Grosseltern Jelena und Wladimir lebte er in Donezk.

Jekaterina konnte kein Geld verdienen, weil sie Stasik versorgen musste, so lebten sie mehr schlecht als recht von der Rente der Grosseltern. Richtig schwierig wurde es, als in den Unruhen die Rentenzahlungen eingestellt wurden. Die Familienkasse war leer und der Geldbeutel auch. Weiterlesen

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Holocaust-Überlebende kehrt zurück

Den Holocaust hatte Klara als Kind erlebt. Jetzt lebte sie in Gorlowka im Gebiet Donezk, und wieder war der Krieg hinter ihr her. Klara und ihre Tochter Anna hatten wir Anfang des Jahres bei einer Lebensmittelpaket-Aktion für Holocaust-Überlebende kennengelernt.

Sie hatten sich schon lange gewünscht, Aliyah zu machen, und die Angst und die Belastungen des Kampfgeschehens gaben ihnen den Rest – sie beschlossen, jetzt nach Israel zu gehen. Klaras Enkel waren schon dort und konnten ihr die Hilfe bieten, die sie in ihrem fortgeschrittenen Alter benötigte. Weiterlesen