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Seine Söhne kommen vom Westen

Dieses Jahr begann mit einem Paukenschlag: Das entsetzliche Attentat gegen Juden in Paris erschütterte nicht nur die Nation Frankreich, sondern auch ganz Europa und viele andere Teile der Welt. Die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini kommentierte: „Ein Europa, in dem jüdische Eltern Angst haben, ihre Kinder zur Schule zu schicken, ist kein Europa mehr.“

Die Juden in Frankreich fühlen, dass sie nicht mehr länger dort leben können. Sie haben Angst, zum Supermarkt und zur Synagoge zu gehen, weil sie ermordet werden könnten. Sie wissen, dass sie weggehen müssen. Bei der Bestattung der Opfer von Paris sagte der israelische Präsident Reuven Rivlin: „So wollten wir eure Rückkehr nach Israel nicht. Wir wollten nicht, dass ihr auf diese Weise nach Hause kommt, nach Israel und in seine Hauptstadt Jerusalem. Wir wollten euch lebend haben, wir wollten das Leben für euch.“ Weiterlesen

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Hilfe im Sturm

Die Terroranschläge in Frankreich, von denen einer spezifisch Juden galt, haben uns bewusst gemacht, dass wir Krieg im Land haben. Dazu kommen die schwere wirtschaftliche, soziale und moralische Krise sowie eine unerbittliche Zunahme des Antisemitismus mit einer Verdoppelung einschlägiger Taten 2014 gegenüber dem Vorjahr.

Die Ereignisse im Sommer 2014 waren eine Reaktion auf den Gaza-Krieg; sie zeigten, dass die radikalen Islamisten nicht die Einzigen in unserem Land sind, die mit schrecklichen „Tod den Juden“- Symbolen ihren gewaltbereiten Judenhass offen zur Schau tragen. Banner französischer Gewerkschaften und Parteien gesellten sich unbekümmert islamistischen Flaggen bei. Weiterlesen

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Flucht aus der Ukraine

Die aktuelle Ukraine-Krise bewegt viele Juden, Aliyah zu machen. 2014 halfen wir über tausend jüdischen Menschen, nach Israel zu gehen. Vor Kurzem brachten wir Eduard und Anna zu ihrem Flug nach Tel Aviv. Eduard sagte immer wieder: „Danke, Danke!“ Sie waren so dankbar für unsere Hilfe.

Eduard und Anna aus Donjezk in der Ostukraine, wo es in letzter Zeit schwere Kämpfe gegeben hatte, waren selbstständig gewesen. Anna hätte schon längst Aliyah gemacht, aber Eduards Geschäfte hatten ihn in der Ukraine gehalten, trotz der vielen Verwandten in Israel. Auch ihre Tochter und Enkelin waren schon dort. Weiterlesen